Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- V (1901)
- Issue
- 6 (November-Dezember 1901)
- Date
- 1901-11-01
- Page
- Seite 168 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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168 — ״Sacharia Cap. 8“ handelt J. Barth. Den ״Strophenbau in den Proverbien“ (als Vorläufer einer grösseren Arbeit) zeigt JD. H. Müller. Th. Beinach bietet: ,Notes sur le second livre du contre Apion de Josephe“. Adolf Büchler liefert die Studie: Zur Verproviantirung Jerusalems im Jahre 69/70 n. Chr.“ L. Blau beantwortet die Frage: ״Wie lange stand die althebräische Schrift bei den Juden in Gebrauch“ dahin« dass sie ״noch im 8. Jahrh. unsrer Zeitrechnung angewandt wurde und dass Esra nicht der Permutator der Schrift gewesen“. Eine ״Abraham Legende“ aus der vaticanischen Handschrift des תנא דבי אליהו רבת teilt M. Friedmann mit. ״Die Finger in Litteratur und Folklore der Juden“ von Immanuel Löw ist eine mit grosser Sachkenntniss gearbeitete Studie und giebt Zeugniss von bewundernswürdiger Belesenheit. ״Die Sabbathinstitution im Islam“ behandelt Ignatz Goldziher, ״Tobit-Aphorismen“ bietet JD. Simonsen. Es folgen ״An Arabic Fragment of the Scroll of Antiochus“ von Israel Abrahams, ״Des versions hfcbraiques d’Aristote“ par M. Schwab, ״Aleppo“ von JE. N. Adler, ״Nouveaux fragments du commentaire de Saadia sur Isai’e“ par M. Lambert, ״Saadia Gaon’s arabische Schriften“ von M. Steinschneider, ״Jacob ben Ephraim, ein antikaräischer Polemiker des X. Jahrhunderts“ von Samuel Poznanski, ״Jehoda Ibn Tibbon’s Irrthümer in seiner Saadia-Uebersetzung“ von Wilhelm Bacher, ״Textkritische Bemerkungen zum 4. 5. und 6. Capitel des Emunoth vede‘oth“ von S. H. Margulies, ״Geniza Fragmente“ von M. Gaster, ״Ueber die Echtheit der dem Dünasch b. Labrät zugeschriebenen Kritik gegen Saadja“ von N. Porges, ״Zur Characteristik Raschi’s“ von A. Berliner, ״AGeniza Fragment“ von Neubauet. Zu ״Die Wormser Minhagbücher, Literarisches und Culturhistorisches aus denselben“ von A. Epstein bemerken wir: p. II: Mainzer und Wormser Minhagim stellt Elieser b. Natan p. 118 a und Rokeach § 223, 802 u. a. gegenüber, p. III: Die Selichot nach Wormser Ritus sind Sulzbach 1787 gedruckt (vgl. Zedner S. 494). ibid.: Simcha b. Jehuda ist auch Schreiber von cod. Kennicot■ 378 (vgl. Zunz Z. G. 208). p. IX: Grisa scheint wie Louans ein Ortsname Frankreichs zu sein, etwa La Grasse, wo Juden wohnten (vgl. Gross, Gallia Judaica p. 142) Löwensteins Vermutung, Grisa von Griesheim bei Frankfurt abzuleiten hat gegen sich, dass dort erst im 18. Jahrh. Juden nachweisbar sind* Die Frankfurter Stadtbibliothek besitzt, wohl als Unicum, פסקים, hebräische Gutachten des Frankfurter Rabbinats und des Consistorialrabbiners David Sinzheim in Strassburg Über den Verkauf der Synagoge und des Friedhofs auf dem Landgute der Familie Beer-Kann in Griesheim, Basel 1804. p. X: Isak Drbal (Dorbalo) Responsum ist auch von ]Perles in Grätz’s Jubelschrift S. 31 Note V gedruckt; vgl. auch הצפירה XXIV, 643f. p. XVI: Ueber Pinchas Levi (Horwitz) vgl. Löwenstein in Blätter f. L. u. G. I, 45 Anm. 2. p. XVIII: Ein neu Klaglied ist ibid. II, 12f. abgedruckt, p. XX: תחינה בשביל חברת קברנים ist auch cod. H. Levy nr. 57 in Hamburg (vgl. Goldschmidt, Verz. d. Jud. aus der Bibi. H. B. Levys, Hamburg 1900). Es folget ״Ueber Simon Wolff Auerbach, Oberrabbiner von Grosspolen“ von Philipp Bloch. Uebersehen ist, dass Steinschneider 0. B. p. 2600 über ihn und seine Nachkommen handelt, auch" Nissenbaum לקורות היהודים בלובלין p. 23 behandelt ihn; vgl. noch ZfHB. IV, S. 103. Zu ״Der Hildesheimer Rabbiner Samuel Hameln“ von Lewinsky bemerken wir: p. H: Simon b. Jakob Günzburg ist nach dein Fr. Beerdigungsbuch am* Donnerstag Nacht (20?) Kislew 1683 gestorben und an der Seite seines Sohnes beerdigt worden, wonach Zemach David zu berichtigen ist.; vgl.