Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- V (1901)
- Issue
- 6 (November-Dezember 1901)
- Date
- 1901-11-01
- Page
- Seite 166 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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166 Turim), Eljakim Götz aus Posen und Akiba aus Hotzenplotz; als Quelle hierfür ist die Einleitung zu שו״ת אבן השוהם, von Eljakim Götz dem jüngeren (Enkel des früher genannten Oberhauptes der Jeschiba zu Posen) angegeben. Hier hat der Verf., wie schon in seinem Werke טיב גטין (Frauennamen Buchst. ת; vgl כלילת יוסי II, 124f), zwei Träger desselben Namens confündiert. Jakob Temerls, der kabbalistische Yerf. des ספרא דצניעותא, war ein Sohn des Eleasar aus Worms, während der gleichnamige Bruder der genannten Geonim, alle Söhne des R. Meir aus Tannhausen, um zwei Geschlechter älter ist. S. 5—8 behandelt Yerf. die Frage, ob R. Moses Isserls wirklich der Schwiegersohn R. Schechnas war, den er bald סורי, bald מורי חמי nennt, ferner (S. 38) ob der Verf. des שארית יוסף der Schwager des R. Moses von Seiten seiner ersten oder zweiten Gattin war; er bleibt darüber im Unklaren (הן ולאו ורפיא בידי/ צריך עיון/ הענין עמום אצלי מאד, p. 8). Die von mir äüfgefundene Grabschrift der ersten Gattin R. Moses verbreitet hierüber volles Licht. Es bleibt kein Zweifel, dass die erste Gattin R. Moses die Tochter des R. Schechna war (die Inschrift sagt: הרבנית מר׳ גולדה ז״ל בת מת״רר שכנה י״ץ ראש הגולה), den R. Moses, so lange seine Gattin gelebt, מורי חמי, und erst nach dem Tode derselben und nach seiner zweiten Verheiratung, bloss מורי nennt, was der Verf. selbst vermutet und ich in השלח V, 575 bemerkt. Die zweite Gattin R. Moses war die Tochter des Mardochai Gerson Kohen-Zedek und die Schwester des Yerf. des שארית יוסח. In der zweiten Abhandlung, משפחת בית הלוי, deren Yerf. Abraham Oettingen ist, heisst es (p. 78), dass R. Schalom Schechna Katz aus Krakau, Schwiegersohn des מגעי שלמה, ein Sohn des Krakauer Vorbeters war, ein Enkel des Josef Kohen-Zedek (שארית יוסף), was aber doppelt unrichtig ist. R. Schalom Schechna war der Sohn des R. Ahron Men ach em, Enkel des Vorbeters R. Salman, was aus dem Memorbuch der Krakauer Chewra-Kadischa zu ersehen ist (vgl. כלילת יופי, II, 25b).— F. H. Wetstein-Krakau.] MENACHEM ASARJA aus FANO, ששת אמת, Kabbalistische Abhandlungen alphabetisch geordnet. Lubaczow, Drück von S. Thumim. 1899. 2, 46 Bl. 4°. [Das Buch bildet den 2. Teil des vom Verf. erschienenen פלח הרמון, Amsterdam 1708, und ist nach einer Handschrift aus der Bibliothek des Rabb. Bökeach in Beldza in Gal. ediert.] [SAMMELBAND,] ספרת ציק, Abhandlungen yon amerikanischen Schriftstellern. Hrsg, vom Verbände מפיצי ססדת ציון in New- York. New-York, 1899, VIII, 57 S. M. 2,25. [Von den Beiträgen dieses Sammelbandes sind nur die Arbeiten von Dubsewitz s. A., Reicherson und Eisenstein erwähnenswert.] SOFEE, WOLF, חליפות שמלת בנימין, Predigten über den Pentateuch, in 4 Teilen. Paks, Rosenbaum, 1896—1901. 4, 230, 2, 118, 8, 12, 78, 2. u. 110 Bll. 8°. M. 8,50. [Vgl. ZfHB. 1,88 wo irrtümlich Budapest als Druckort angegeben ist.] WEISSBERG, J. J., משלי קדמונים, Sprüche aus Talmud und Midrasch. 2. Aufl. Nischyn, Selbstverlag, 1900. XII, 85 S. 8°. M. 2,25. [Wertvoll und interessant sind die erklärenden Bemerkungen des Yerf.’s; besonderen Wert hat die Einleitung.]