Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- IV (1900)
- Issue
- 3 (Mai-Juni 1900)
- Date
- 1900-05-01
- Page
- Seite 74 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/2254995-7565893-7600090--0698-2255662- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
seligen Kaufmann über die Nachkommen dieses Rabbiners (לדוד צמח, p. 38—67). Dieser Abhandlung ist ein bisher unediertes Responsum Krocbmals beigefügt. Vom zweiten in diesem Jahre dahingeschiedenen Gelehrten, Halberstam, erhalten wir interessante Briefe von Hirschei Lewin (פליטת סופרים, p. 26- 31), darunter auch über seinen Söhn Saul. Beiden seinen heimgegangenen Mitarbeitern widmet H. kurze Nachrufe (p. 119—122).— Saadja Gaon ist der Gegenstand zweier Abhandlungen. Zunächst setzt Harkavy seine Analekten, aus handschriftlichen Quellen gezogen, fort (לקוטים מרב סעדיה גאון, p. 85 91־־־). XJ. A. erhalten wir einen sehr interessanten Passus aus Saadia’s Comm. zu Ex. 7,16 über den Reichtum der hebräischen Sprache, in Vergleich mit der arabischen. Zu der Ansicht Saadja’s über den Genuss von todten Fischen und Heuschrecken (worüber Harkavy ausführlicher handelt in הפסגה, Wilna 1898, Heft V, p. 52—54) ist zu bemerken, dass auch der Samaritaner Munagga b. Zedäka gegen den Gaon polemisiert, vgl. Wreschner, Samarit. Traditionen, p. 52: וקד זעסאלפיומי וטאיפתה אן מית אלסמך סי בית חיאתה ליס בבלה . . . ועלי הלא אלקיאס אגרוא חכם אלגראד אלא מאת פי אלהוי אלך,. Ebenso bekämpft Qirqisäni den von Rabbaniten erlaubten Genuss (cf. Stein- Schneider־Festschrift, p. 203), erwähnt aber S. nicht. Seine diesbezügliehen Worte (Ms. Brit. Mus. or. 2578, fol. 52 b), die ich der Güte G. Margoliouth’s verdanke, lauten: ואלא כאן ללך כללך כאן אלטאסי מן אלסמך והו אללי מאת פי אלמא הראם בלא מחאללן והלא יפסד קול אלרבאגין פי אטלאק אלסמך אלטאפי תם אעגב ען ללך אי$א מא חכינאה ענהם באנהם יזעמון אנה אן בלע אלסמך אלטמי ללסמך אלטאהר ואציד אלטמי ואציב אלסמך אלטאהר פי גופה גאז אצל אלטאהר מן גופה ואכלה אלף. Vgl. auch כסף משבה zu Maimonides הלכות שחיטה I, 3, wo die Ansicht H.’s, dass Karo aus dem Ittur geschöpft hat, ihre Bestätigung findet. — Der Unterzeichnete handelt über Saadja’s Comm. zu Daniel (p. 92—103) und giebt u. A. einige Proben nach derlOxforder Handschrift (Cat. Neub. 2486). Dann wird auchJPseudo-Saadia besprochen und vermutet, dass dieser vielleicht im X. Jahrh. geschrieben und zur nordafrikanischen Schule gehört. Zuletzt wird die Ansicht Grünhut’s, der mit nichtigen Gründen die Autorschaft Saadja’s für diesen Comm. verteidigt, widerlegt. — Bacher setzt seine wertvollen Bemerkungen zu verschiedenen Stellen aus Talmud und Midrasch fort (p. 75—82). Der classische Darsteller der Agada sucht besonders mit Hilfe von Parallelen dunkle Stellen aufzuhellen, ein Verfahren, das er auch in seinem grossen Werk mit ,bekannter Meisterschaft handhabt. — Lector Friedmann handelt kurz über die Entwickelung des Begriffes von der Verunreinigung der Hände, besonders durch Berührung der heiligen Schrift (גלגול טומאת ידים בכלל וע/,י מגע בכתבי הקדש בסרט, p. 66—74). David Kohn giebt eine neue Erklärung zu Hi. 3,8 (מגלה סתום מני קדם, p. 83—85) und stellt mittelalterliche Gedichte über den Wert von Büchern (מגלת הספרים, Anhang p. 1—7) zusammen. Dann enthält noch das Heft eine wertlose Plauderei von Elasar Schulmann über Abbreviaturen im jüdischen Schrifttum (אותיות פורחות, p. 104—109) und genealogische Studien von Josef Kohn Zedek (דברי שלום ואמת, p. 110—118). — Br, Samuel Bozmnski]. JAKOB b. ASCHER, הלכות ארץ ישראל, Die religiösen Vorschriften, Palästina betreffend. Nach einem Ms. München herausgeg. und mit Anmerkungen versehen von E. S. Rabbinowitz. London 1899. 32 S. 8°. IRRGANG, BERNH., השר מקוצי, Lehmann’s histor. Roman ״Der