Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- III (1898)
- Issue
- 2 (März-April 1898)
- Date
- 1898-03-01
- Page
- Seite 63 (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
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63 אן גיהובן אוני פולענט אויז: אויף דעם טורן בים צייגר שאן: אין פיליפונם הויזי הוט ק די זאד גיטון. Dieses Buch, ebenfalls in 4#, enthält 30 Bl. und ist bei Zunz Z. G 256 zum Jahre 1564 verzeichnet, fehlt jedoch bei Steinschneider. 4) ס׳ שבט יהודה von Salomo Ihn Verga. Krakau 1591 (vgl. Steinschneider C. B. p. 2396). Frankfurt a. M. Dr. A. Freimann. 4. Einem Berichte über eine bisher unbekannte talmudisehe Concordanz, den Bacher in der ungarischen Wochenschrift ״A Jövö“ (1897 No. 3) giebt, entnehmen wir Folgendes: Der Verf. des genannten Werkes ist Moses Rigöcz (auch Mos. Szande oder Szanto genannt), der, ein Schüler von R. Gerson Pölitz und R. Mordechai Baneth (Benedikt) in Nikolsburg, nachher als Notar der jüdischen Gemeinden im Nögräder Komitat in Balassa-Gyarmat gelebt und sich grossen Ansehens beim Adel wie bei den Behörden erfreut hat. Die Concordanz führt den Titel אסף המזכיר und umfasst 2 Bände gr. folio. Der erste Band (א—ו) enthält 237 Bl. mit 1890, der zweite (169 (ז—י Bl. mit 1347 Columnen. Da jede Columne ca. 80 Zeilen enthält (die Schrift ist schön, deutlich, aber sehr klein Cursiv), so ergiebt sich, dass das Werk ca. 260,000 talmudisehe Sätze verzeichnet. Prinzipiell ausgeschlossen hat Verf. die Eigennamen der Tannaim und Amoraim. Aus einigen Briefen vom Verf. wie aus solchen an denselben erfahren wir, dass Verf. etwa zehn Jahre mit der Ausführung seines Planes, nach Art der bibl. Concordanz eine solche für den Talmud zu schaffen, beschäftigt hat. Trotz der Haskamah's von den Rr. Wolf Boskowitz, Meir Eisenstadt (bekannt unter dem Namen מהרים איש, früher Rabbiner zu Bajän, dann zu Balassa-Gyarmat, zuletzt in Ungvär), Mordechai Baneth u. Moses Münz, konnte es dem Verf. nicht gelingen, die nötige Anzahl von Abonnenten zu finden, um das gross angelegte Werk zu veröffentlichen, und wohl aus diesem Grunde hat Verf. die Ausarbeitung des zweiten Teiles, von Buchst. כ ab, unterlassen. Der Sohn des Verf. hat, nach dem Tode seines Vaters, ebenfalls vergebens Anstrengungen gemacht, das Werk in Druck zu legen. Das Ms. der Concordanz, der Bacher nur die Mandelkem’sche Bibelconcordanz zur Seite zu stellen vermag (nur ähnlich ist Elieser b. David Fried’s שיח עבדי אכות, Ms. Or. Berl. fol. 702; Stein- Schneider, Catal. Berlin I, 12 N. 33), befindet sich im Besitze des Herrn Jös. Weiss (Budapest), eines Nachkommen des Verf. — Gelegentlich sei bemerkt, dass Mandelkern augenblicklich mit der Abfassung einer talmudischen Concordanz beschäftigt ist, die in der Anlage viel ähnlichkeit mit dem Rigöcz’schen Werke hat.