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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1897-07-01 · 4 (Juli-August 1897) · p. Seite 111

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
II (1897)
Issue
4 (Juli-August 1897)
Date
1897-07-01
Page
Seite 111 (sequence 3)
Language
German
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111 l’oevre Maimonide sur les traites Broubin et Schevouot, par Babbi Meschulam, auteur du ״Sefer Haschlama“ Suivies d’un Commentaire que j’ai intitule ״Thorath Haschlama״. Kevedon (== כבודן!) schelBischonim, sur un cas de Divorce par J. L. etc.״ Die Geschichte des Büchleins ist kurz folgende: Im Jahre 1885 hat L. das Sefer Haschlamah zu Baba kama und Baba mezi'a in Druck erscheinen lassen. Die Einleitung hierzu hat Neubauer (BdEJ. XXV, 134) zu einigen Ausstellungen Veranlassung gegeben. Im Jahre 1892 hat auch Bef. (Hasehlama zu Berachoth, Einleitung) Manches berichtigt. Das war Herrn L. zu viel; er beschloss, allen den Krieg zu erklären, die, wenn auch in bescheidenster Weise, gegen seine literarhistorischen Forschungen etwas eingewendet und dadurch, wie er meint, seine Ehre verletzt und sein Ansehen geschmälert haben. Warum er auch gegen Babb. Dr. Horowitz wütet (gegen ihn richtet sich der Aufsatz כבודן של ראשנים) ist uns nicht bekannt. Es wird schon seine Gründe haben. Wir können hier nicht auf die einzelnen Bemerkungen des Verfassers eingehen, aber folgendes wollen wir doch zur Charakteristik der Art und Weise, wieL. kritisiert und polemisiert anführen: Bef. hat (Haschlama zu Berachot, Einl. p. IX) das Geburtsjahr Meschullams, aus Gründen, die dort angeführt sind, um 1190 angesetzt — eine Annahme, von der uns L. nicht abbringen kann. Im Verlaufe der Einleitung ist eine Mitteilung Jedaja Peninis über Charakter und Lehrweise Meschullams citiert, die zuerst durch Neubauer (BdEJ. XX, p. 244-248), dann durch den leider früh verstorbenen Sal. Fuchs (Hamagid 1890 N. 31) veröffentlicht wurde. S. XIII ist nun zu der Stelle ובעון התלמידים וכל הדור ההוא הצדיק אבד מהם Anm. 19 folgende Bemerkung Fuchs’, mit Namenszeichnung (הנ״ל bezieht sich auf F.), aufgenommen: בדברים האלה יש לדעתי הוכחה מפורשת/ כי ר׳ משלם לא היה זקן מופלג כבן מאה שנים/ כפי היוצא מחשבון השנים אם נניח שר׳ ידעיה נולד בשנות 80—1275 וע׳ למעלה d. h.: wenn wir mit Neubauer das Geburtsjahr Jedajas auf 1275—80 ansetzen wollten, würde sich daraus ergeben, dass Mesehullam, bei dem Jedaja im Alter von 15 Jahren hörte, ca. 100 Jahre alt geworden sei, was aber aus der Ausdrucksweise Jedajas nicht hervorzugehen scheint; wir können also, das ist die Folge, die AnsichtNeubauer’s in betreff des Geburtsjahres von Jedaja nicht annehmen. Diese Bemerkung rührt, wie gesagt, von Fuchs her, nicht vom Beferenten. Man höre nun, wasL. daraus gemacht hat. Er schreibt (S. X): ע״ד לידת דבינו משולם החליט הה׳ בראדי בתחלה שנולד בקרוב לשנת ד״א תתק״נ/ ואח״ב בהערה י״ט מפקפק בזה/ כי מדברי ר׳ ידעי׳ (בעל בחינת עולם) שמתאונן על פטירת ד״מ לא נראה שתי מאה שנד./ במו שכתב «.ואני בבואי אל בית מדרשו הייתי כבן ט״ו שנה" ור״י נולד ד״א מ׳/ א״ב חי רבינו משולם משנת ד״א תתק7/נ עד ה״א נ״ה ס׳. וכל זה גרם לו שנמשך אחר הפלפול של ה״ח נ״ב ברעד״י כרך עשרים עמוד רמ/׳ד. וכל ראיותיו שם שדופות קדים הנה ובנוייות על יסודות קורי עכביש והקורא יוכח חיש קל לדעת שהוא רק לפלפולא בעלמא. כי במדה שהפלפול בעניני הלבה הם שנואי נפש החכמים האלה (!מי גלה רז זה להרב לובעצקי?)« באותה מדה הוא מבחר שעשועם בנוגע לתולדות המחברים וחייהם/ מנהגיהם/ סדר הלוכם ומקור מגורתם; wir citieren die Fortsetzung nicht, da schon diese Sätze der Verdrehung genug enthalten. Wir glauben gerne, dass Herrn L. der verkehrteste Pilpul lieber ist, als eine mühsame Forschung über Leben und Wirken einer rabbinischen Autorität. Aber gerade deshalb würden wir ihn doch bitten: (כלך לך אצל פלפולי (או פטפוטי דאורייתא אין לך עסק בחקירות!] MAGID, Di, ד מררכי אהרן גינצבורג, Leben und Wirken M. A. Ginz- /TBöjgs. Petersburg 1897. 32 S.

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