Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- II (1897)
- Issue
- 3 (Mai-Juni 1897)
- Date
- 1897-05-01
- Page
- Seite 77 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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JACOB, GEO., Studien in arabischen Dichtern. IV. Heft. Altarabische Paralllecn zum A. T. Berlin, Mayer & Müller, 1897. 25 S. M. 1. JAPHET, J. M., למורה הקורא Die Accente der heiligen Bücher (mit Ausschluss der Bücher אמ״ת). Frankfurt a. M., Kauffmann, 1896. XI u. 184 S. M. 2. 50. [Der Verf. verfolgt den Zweck, ״Anfängern das Eindringen in die Kenntnis der Accentlehre zu erleichtern, aber auch Kennern ge-!lügendes Material zuzuführen, um — wenn auch nicht durch Nachweis, so doch durch andeutende Winke — die Accentuation als wohldurchdachtes, organisches Ganzes erscheinen zu lassen. . . (S. III des Vorwortes.) Die Kenner wussten zwar schon aus den grundlegenden Werken über die Lehre von den Accenten die hohe Bedeutung des Aecentsystems zu schätzen und die Winke, die in diesen kleinen Zeichen verborgen liegen, für die Hermeneutik zu verwerten, und werden nach dieser Bichtung hin aus dem vorliegenden Werke kaum etwas Neues erfahren. Ueberdies behandelt der Verfasser die Fragen, die für den Kenner die interessantesten wären, wie das Alter der Accente, ihre ursprüngliche Bedeutung u. s. w. garnicht oder er streift sie nur oberfachlich, ohne sich um die Ergebnisse einer strengen Wissenschaft zu kümmern, so wenn er aus dem aramäischen Namen der Accente den Schluss zieht, dass sie in den Zeiten Esras (!) und seiner Nachfolger eingeführt wurden, da damals liebraisierende Idiome mit aramäischen gemischt die Umgangssprache bildeten (S. 6), oder wenn er den Ausfäll des Mappik in לה Num. 32,42 mit der Melodie des doppelten Mercha zu erklären sucht (S. 143). Aber der Kenner wird diese Arbeit dennoch zu würdigen wissen, wenn er das Accentsystem als ein Gegebenes betrachtet und sich nur mit der hermeneutischen Bedeutung der Accente beschäftigt. Die Elemente der Accentlehre sind methodisch zusammengestellt und ihre Gesetze klar und übersichtlich geordnet, zahlreiche, zumeist aus dem Pentateuch und dem Estherbuche entnommene Beispiele tragen wesentlich zum leichteren Verständnis der schwierigen Kegeln bei. Für den Exegeten sind manche Hinweise auf die syntaktische Bedeutung der Accente von grossem Werte. Vorzüglich aber eignet sich das vorliegende Werk zur Anleitung in der Tlioravorlesung, wie sie noch heute beim Gottesdienste üblich ist, schon deshalb, weil hier (S. 167—184) über den Gebrauch der Accente als musicalische Zeichen gründlich und ausführlich abgehandelt wird. Die Erläuterung durch zahlreiche und gut gewählte Notenbeispiele ist hier sehr dankenswert; wenngleich die gegebenen Melodien ihren specifiisch süddeutschen Character nirgends verleugnen können. Dr. M. Petuchowski.] JEVONS, P. B., An introduction to the history of religion. London, 18 >6. 452 S. JUDA und ISRAEL als wcltgeschichtl. Doppelgänger. Vom Vrf. des ״Meister Josephus“. Berlin u. Leigzig, H. Beyer, 1897. 27 S. M. 1. JUNGMANN, M., Heinrich Heine ein Nationaljude. Eine kritische Synthese. Berlin, Cronbach, 1897. M. 0,75,