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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 4 (Juli-August 1896) · p. Seite 110

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
I (1896/97)
Issue
4 (Juli-August 1896)
Page
Seite 110 (sequence 6)
Language
German
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110 [Die drei Teile des Buches zerfallen in Kapitel, in welchen Yerf., nach einigen einleitenden Bemerkungen, der Reihe nach behandelt: I: A) Der Yorhof der Stiftshütte; B) Die Hütte oder das heשge Gezelt; 0) Die heiligen Geräte in der Stiftshütte; D) Das Israelitische Lager; E) Anhang (1. Die in der ganzen Anlage vorherrschende Grundform und die Zahlen.; 2. Schlussbemerkungen). II: A) Allgemeine Bemerkungen; B) Meine (des Yerf.) Tempelmodelle; 0) Aeiteste Geschichte des Tempelplatzes; D) Davids Yorbereitungen zum Tempelbau; E) Der Salomonische Tempel (1. Der innere Tempel: A. Der Hechal; B. Yorhöfe des Tempels; ' C. Das den Tempel mit seinen beiden innem Yorhöfen umschliessende grosse Gebäude. 2. Der äussere Tempel.); E) Anhang. Der Tempelplatz im Yerlauf der christlichen Zeitrechnung. — III: Allgemeines; A) Die Plattform; B) Der grosse Hof; C) Die Aksamoschee; D) Die Annexe; E) Der östliche Teil des Haramhofes; F) Unterirdisches; G) Die Umfassungsmauer des heutigen Harams oder des alten Tempelplatzes. Schluss. Wir haben hier eine Kurze Uebersicht des Inhaltes gegeben, um zu zeigen, wie der Verf., welcher ja als Palästinaforscher längst eines guten Namens sich erfreut, sich alle Mühe gegeben hat, sein Thema nach allen Richtungen hin genau und ausführlich zu behandeln, wie er aber auch durch sorgfältige Anordnung des immensen Stoffes dem Leser eine klare Uebersicht verschafft und dadurch die Benutzung des Buches erleichtert. Als Quellen dienten dem Yerf. neben den neuen und neusten Werken, die mit unserem Thema sich beschäftigen, auch die primären Quellen: die Bibel, der Talmud und Josephus. Doch kann der Talmud nur sehr schwach benutzt worden sein, was schon in der Einleitung aus der Schilderung hervorgeht, die Yerf. überflüssigerweise von diesem Riesenwerke giebt. Nach einer nicht ganz correcten Angabe des Verhältnisses zwischen Mischna und Gemara heisst es da: ״Auffalend und eigenthümlich ist, wie Mischna und Gemara auf jedem Blatt neben einander hergehen. In der Mitte des Blattes steht, als der kleinere Teil, die Mischna und rings um denselben, als der grössere Teil, die Gemara.“ Danach ist es nur sehr begreiflich, dass dem Yerf. Josephus ״eine für den Forscher noch wichtigere Quelle“ ist, als der Talmud. Die Unzuverlässigkeit Jos. ist längst erkannt; dass die Berichte des Talmud (genauer: der Mischna) sogar in Betreff des herod. Tempels genauer sind, beweist Hildesheimer, den aber Yerf. nicht kennt, sonst wäre er an gar mancher Stelle zu andern Resultaten gelangt. Nichtsdestoweniger enthält das gross angelegte Werk viel Belehrendes, und kann es,, besonders in architektonischer Einsicht, allen Forschern auf diesem Gebiete von grossem Nutzen sein. Ungeteiltes Lob verdient der dritte Teil ״Beit al Makdas oder der Tempelplatz wie er jetzt ist.4 Hier hat Verf. das beste geleistet, was man leisten konnte. Die Ausstattung des Werkes ist splendid, die in den Text gedruckten Abbildungen rein und die lithogr. Tafeln sehr sorgfältig ausgeführt.] SCHÖPFER, AEMIL1AN, Bibel und Wissenschaft. Grundsätze und deren Anwendung auf die Probleme der bibl. Urgeschichte: Hexaemeron, Sintflut, Völkertafel, Sprachverwirrung ßrixen, Buchhandl. des kath.-polit. Pressvereins, 1896. VIII u. 280 S. M. 3.60. STERN, M., Tabellen zur Geschichte der Juden und ihrer Literatur. Kiel, 1896. Selbstverlag. 56 S. Mk. —.60. — —, Der Heldenkampf der Makkabäer. Der isr. Jugend zum Chanukkafeste erzählt. 2. Aufl. Kiel, 1896. Selbstverlag. 38 S. 12° mit 3 Abbildungen. Mk. —.40. ל 1

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