Mitteilungen des Jüdischen Turn- und Sportvereins Bar-Kochba e.V. Frankfurt a.M.
- Journal
- Mitteilungen des Jüdischen Turn- und Sportvereins Bar-Kochba e.V. Frankfurt a.M.
- Volume
- 1926
- Issue
- 1 (1.2.1926)
- Date
- 1926-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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7. 2. 16. Spielfrei (Training: 97» Uhr Riederwaldwiese. 14. 2. 26. B. K. — Wartburgverein Rödelheim, Riederwaldwiese nachm. 5 Uhr. 21. 2. 26. B. K. — Wartburgverein Höchst, Ricderwaldwiese nachm. 5 Uhr. 28. 2. 26. Spielfrei (Voraussichtlich Wettspiel) gegen B. K. Kassel. 7. 5. 26. B. K. — V. f. L. Ort und Termin wird noch bekannt gegeben. Vacha. Es ist eine undankbare Aufgabe einen Beridit über die Jugendtreffahrt des Deutschen Kreises zu geben, undankbar nicht deshalb, weil zu wenig Stoff für diesen Bericht da wäre, sondern wegen der Interessenlosigkeit, mit der man im Frankfurter Bar-Kochba Dingen und Problemen gegenübersteht, die auch nur über den engsten Kreis hinausgehen. Nichts beweist dies deutlicher, als daß ich als einziger Frankfurter Bar-Kochbaner in Vacha war. Frankfurt ist einer der größeren Vereine des Deutschen Kreises und hatte die kürzeste Strecke nach Vacha; daß trotzdem niemand von uns außer mir dort war, ist beschämend, wenn man bedenkt, daß Berlin und Hannover die weite Reise nicht scheuten und mit ca. 40 bezw. 10 Jugendlichen und Abteilungsleitern vertreten waren. Sogar der gewiß kleine Verein von Mannheim, hatte etwa 15 Leute gesandt. Ueber den Eindruck, den das Nichterscheinen Frankfurts dort hervorrief, brauche ich also nichts weiter zu berichten und werde mich auch sonst kurz fassen, um unsere Mitglieder nicht mit Dingen zu langweilen, für die sie sich nicht interessieren. Das eigentliche Ziel der Treffahrt, — die verschiedenen Vereine einander näher zu. bringen — konnte nur zum Teil gelingen, da die Vereine in verschiedenen Orten untergebracht waren und eine gemeinsame Wanderung für diesen Zweck nicht genügen konnte. Ueber die Makkabäerfeier, die am Samstag stattfand, ist nicht viel zu sagen, bis auf die Rede von Hans Kulm über — ich möchte lieber sagen für — den neugeschaffenen Haifa-Fonds. Hier bietet sich wirklich jedem Verein und jedem Mitglied eine Möglichkeit, aktiv am Aufbau von Erez Israel Hinzuarbeiten — wenn diese Arbeit auch mit dem Herz geschieht und nicht nur mit dem Geldbeutel. Beides mödite ich übrigens vorläufig für Frankfurt bezweifeln. Die Führerbesprechung am Freitag abend kam über den Versuch einer Aussprache nicht hinaus. Der Grund ist m. E. der, daß es im Deutschen Kreis im Augenblick kein Problem zu geben scheint, daß für alle Vereine brennend wäre. Hierüber wäre noch mehr zu sagen, aber ich will Euch nicht langweilen (siehe oben). Als Aktivum dieser Besprechung ist zu buchen, daß die Zeitung des Deutschen Kreises künftig wieder erscheinen soll und daß sie vornehmlich der Aussprache über Probleme der Erziehung, Jugendarbeit usw. dienen soll. Zum Schluß möchte ich noch denen, die wegen des schlechten Wetters nicht mitgingen, sagen, daß es erst am allerletzten Tage regnete und daß man die Tage vorher ganz gut rodeln oder Skilaufen konnte. Schalom: Franz Ehrmann. Pereln5*nadiriditen Turnschwester Klara Schaumburger hat sich mit Herrn Berthold Moritz verlobt. Turnschwesttr Paula Goldstoff hat sich mit Herrn M. Piller verheiratet. Wir gratulieren herzlichst! Die Trauung von Trude Steigerwald mit Herrn%rich Frank findet Sonntag, den 7. Februar, ll/2 Uhr, in der Loge Sokrate»; Hochstr. 14 statt. Wir beabsichtigen, ein Vereinsheim einzurichten. Falls unseren Mitgliedern geeignete Räume bekannt sein sollten, so bitten wir solche dem Vorstand bekanntzugeben. Iii der Statistik der „10 besten Frauen 1925* ist unsere viermal 100 m Damenstaffel an 8. Stelle aufgeführt. Zeit: 55,5 Sek. Wir haben eine Einladung für ein Handballwettspiel des Bar Kochba, Kassel erhalten, das in nächster Zeit ausgetragen wird. Zur Einweihung des neuen Sportplatzes des Bar- Kochba, Berlin, hat der „Hakoah" Wien, bereits setn Erscheinen zugesagt. Protektorat Haifa. — Vom Ueberschuss unseres Festes haben wir Mk. 100.'— als Maasser dem Haifafonds zugeführt. Der Makkabi in Haifa bittet um eine Sendung von Zeitungen, Zeitschriften und Bildern über Turnen, Sport, Gymnastik. Zusendung erfolgt durch Fritz Simon Berlin-Halensee, Kurfürstendamm 76. Briefwechsel zwischen Gallith und Erez Israel. Jungens und Mädels, die mit gleichallrigen in Erez Israel in Briefwechsel treten wollen, möchen dies Schreiben an: Dr." Ernst Simon P. O. B. 202 Haifa/Palestine. Die erste Leistung des Protektorats! Die Protektoratskommission des deutschen Kreises des M. W. V. sandte kürzlich an den Makkabi in Haifa 52 der bekannten Sportlehrtafeln des Verlages Dieck, Stuttgart. Damit ist einem dringenden^ Bedürfnis des dortigen Vereins abgeholfen worden. Bedenkt, dass diese Bücher aus Euren Pfennigen bezahlt wurden, und vergesst >uch fernerhin nicht diesen Tribut für unsere Brüder in Erez Israel zu entrichten! Unsere Boxabteilung trainiert jetzt in der Boxschule Gebhardt, Leerbachstr. 10. VereinsffKalender« Turnen l Schfilerabreilung: Montag von 5—6V2 Uhr; Ostendmiltelschule, Hanauerlandstraße 2b. Herrenabteilung: Mitwoch von 8V2—10 Uhr Philan- ,tropin Hebelstraße J5—19. Hiteherrenabteilung: Donnerstag 81/2—i0 Ostend- Mittelschule, Hanauerlandstrasse 26 Leiter: Turnlehrer L. Möller. mädchenabteilung: Donnerstag4—5y2 Uhr (7-11 Jahre) 5V2-7 „ (12-15 „ ) Herderschule, Wiltelsbacherallee 6. Damenabteilung: Donnerstag 8V2—10 Uhr Herderschule Wiltelsbacher-Allee 6. Leiter: Turnlehrer Fr. Reitz. Leichtathletik: Dienstag 81/*—10 Uhr Deutschherren-Mittelschule Deutschherren-Kai Sonntag ab 9 Uhr Vorm. Riederwaldwiese (Riederwald) Leiter: J. Holler. Boxen: Montag von 8—IQ Uhr Leerbachstr. 10. Leiter: Boxlehrer G. Gebhardt. Buchdruckerci 5. Leichum, Neu-Isenburg % .