Mitteilungen des Jüdischen Turn- und Sportvereins Bar-Kochba e.V. Frankfurt a.M.
- Journal
- Mitteilungen des Jüdischen Turn- und Sportvereins Bar-Kochba e.V. Frankfurt a.M.
- Volume
- 1926
- Issue
- 1 (1.2.1926)
- Date
- 1926-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Sorgt für Inserate! Unser GhamifekasBalf* Chanukka ist seit Jahren der Zeitpunkt, zu dem die Leitung der FrankJurrer Bar Kochba seine Mitglieder, Freunde und Gönner zusammenruft, um ihnen Gelegenheit zu geben, das Fest des wiederef wachten nationalen Empfinden in Fröhlichkeit und Freude zu begehen. Rechtzeitig wurden die schönen Säle des Palmengartens zum 19. Dezember gemietet, die Vorbereitungen bis aufs kleinste getroffen und FR. BÄUMBACH Zeil 15 Tel. Hansa 8615 Zeil 15 Erstklassige Bedienung für Bubi- und Pagenkopf schneiden und frisieren. Haarfärben, Kopfwaschen, Manicur — Qcsichtsbad-Massage — es darf hier ausgesprochen werden, der Ball war in jeder Hinsicht gelungen, die Arbeit von Erfolg gekrönt. Viel Anteil halten unsere Kleinsten, die bemüht waren den Bar Kochba auch auf der Bühne würdig zu vertreten. —Die Knaben fingen an und zeigten neuarlige Freiübungen. Unsere Gäste, die leider von der Entwicklung der Körpergymnastik wenig oder vielleicht gar nichts erfahren hatten, waren erstaunt, nicht die gewohnten, aber zum Glück längst überholten starren Uebungen zu sehen. Sie konnten sich nicht erwärmen, Aufklärungsarbeit ist hier am Platze. Die Mädchen sind in ihrer Ausbildung schon fortgeschritten und konnten bei ihren Uebungen auf dem Boden reichen Beifall ernten. Das Schwingen unserer blau weisen Flaggen durch Vertreter der Zöglingsabteilung gefiel. Die Hantelübungen unserer Herren klappten nicht. Wir hatten absichtlich die Jüngeren aus der Abteilung ge- Sie hatten den Geschmack der Gäste am stärksten getroffen und lautes Beifallklatschen ward ihnen zu teil. Nach diesen turnerischen Vorführungen begann der eigentliche Ball. Die Jazzkapelle von Milio Kiral brachte alt undz jung schnell in Schwung und eine gehobene Stimmung war für den Rest des Abends ce^ währleistet. Der freie Tanzraum langte gerade aus, die Gäste aufzunehmen, denn trotz der schlechten Zeit war man unserer Einladung zahlr o Konditorei Freimark j - Sandweg 17 - jj Treffpunkt ff der jüdischen Jugend, reichst gefolgt. Schöne Nebenräume, insbesondere die Bar Kochba Bar war ein Anziehungspunkt für Vergnügungssüchtige und Bar Kochbanerinnen walteten ihres Amtes, als hätten sie zeitlebens nichts anderes getrieben. Aber auch noch materieller denkende kamen auf ihre Rechnung, denn die warmen Würste waren bald ausverkauft. Während des Tanzes gab es verschiedene Einlagen. Turnschwester Rosel Bergmann-Rosenberg hatte mit unseren Mädels einen Tanz einstudiert. Erna Lubowsky-Gutheirn liess durch Selma Berger und Curt Goldschmidt einen Polnischen Nationaltanz zur Aufführung bringen- Turnschwester Else Kahn brachte in hervorragender Weise 2 Tänze, die alle mit reichem Beifall belohnt wurden. Dr. Joseph Klibansky trug ein Couplet vor und als Clou des Abends kam die Gerichtsscene aus Sam Gronnemann's Tohuwabohu zur Vorführung, die unser Gesinnungsgenosse Zahnarzt S. Lore j£ Winteräpfel -Kartoffeln II A. Grünebaum ~J| Je Alter Zollhof Tel. H. 3578 u. 4148 Jj W Billigste Preise frei Keller. i§ wählt, doch zerstörte Lampenfieber ihre in Proben so schön erworbene Kenntnisse. Die Damen machten alles wieder weff, sie zeigten die rhythmische Gymnastik in vielen Formen. Sie begangen mit Bewegungen an langen Stäben, die auf gute Schule und Ausbildung schliessen Hessen. Ein Tanz als höchste Stufe dieser-Bewegüngslorm heschloß ihre Übungen. English Translations Lessons f vo r Beginners Business Gorrespondence EWALD NETZER ALTEGASSE 73»- einstudiert hatte, ihm und all denen die um das Gelingen des Festes sich verdient gemacht haben,, sei unser Dank nochmals ausgesprochen. Zwar mußte die Januar-Nummer unserer Mitteilungen durch die zu starke Inanspruchnahme der Mitarbeiter im d^ rPest, «ausfallen, doch Zahlt eure Beiträge punktlich! Postfeheckkonto 57033