Mitteilungen des Jüdischen Turn- und Sportvereins Bar-Kochba e.V. Frankfurt a.M.
- Journal
- Mitteilungen des Jüdischen Turn- und Sportvereins Bar-Kochba e.V. Frankfurt a.M.
- Volume
- 1925
- Issue
- 3 (1.11.1925)
- Date
- 1925-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Zahlt Sure Beiträge pünktlich! Postfeheckkonto 57033 geheizten Quartieren. Betten werden zu geringen Kosten gestellt. Die Verpflegung wird der B. K. Frankfurt geschlossen vornehmen (Abkochen). Das Programm wird bestehen aus: Wintersport, Heimabend, Wettkämpfe, Wanderungen und eine grosse Makkabifeier. Die Obmännertagung wird am 25. Dezember stattfinden und mit der Treffahrt vereinigt werden. Zur Besprechung kommt: Organisation des Kreises, Protektorat Haifa, Sommerarbeit, Erziehungsfragen und das Verhältnis zur zionistischen Organisation. Ein Bericht über den Makkabikongress wird vorgelegt. Wir hoffen, dass sich außer unseren Obmännern eine große Anzahl Turnbrüder bereit erklären, äHSiym^^ H — ÜVolle in groger Auswahl | I Sirickwesten j | Mcta Simenauer KÄ£T | 1 Moderne Handarbeiten ■ ^.<iiiniiiiiD.rT«!iiiti'A'ii!iiiiiiiii'inriM!ii!A:iii!iiiiii!t'!i<!i'in'^;iNti;^!;!!ii!llilII!l!* zur Tagung zu fahren, da die zur Behandlung stehenden Fragen für unsere Existenz von einschneidender Bedeutung sind. Baüenfrainincj. Die Sommersaison der Leichtathlelik hat mit der siegreichen Stafette „Rund um die Anlagen" ihren Abschluss gefunden. Jetzt kommt der beinahe wichtigere Jahresabschniit für den Leichtathleten: „Der Winter mit seinem Hallentraining*'. Ia es ist ausschlaggebend für die Erfolge des nächsten Sommers, da ein Sportler, der im Winter für seinen Körper nichts getan hat, unmöglich in den ersten Monaten der Saison etwas leisten kann, wenn er auch die besten Anlagen dazu hat. Er wird von einem, der im Winter trainiert hat, ohne Mühe überflügelt werden. Ein sachgemäss durchgefühnes Hallentraining erzieht unseren Körper, macht bezw erhält ihn geschmeidig, gelenkig und stärkt unsere Glieder, verbessert unsere Technik und lehrt uns Beherrschung von Körper und Geist. Dienstag, den 20. ds. Mts. abends 8V4 Uhr hat unser Hallentraining unter der Leitung unseres Sponlehrers. Holler in der Ostend-Mittelschule wieder begonnen. Und wie hat es begonnen? Gleich am ersten Tag wurden wir nach allen Regeln der Kunst durch Widerstands- und Entspannungsübungen, durch rythmische und gymnastige Uebungen bearteilet und an allen Gliedern gestreckt und gedehnt. Dabei wurden Leitern, Ripstol (Sprossenwand), Schwebekante und andere Geräte zu Hilfe genommen. Nicht zu vergessen, die paarweisen Uebungen, die ganz besonders anstrengend sind, aber gerade sie sind es, die die Muskeln bilden. Denn letzten Endes kommt es ja doch nur darauf an, einen schönen beweglichen Körper zu besitzen, der fähig ist, im Wettkampf sein Bestes einzusetzen, um den Sieg für sich, für den Verein, und für das jüdische Ansehen zu erringen. Im Laufe der nächsten Traininesabende werden wir nacheinander in sämtliche leichtathl. Sportarten eingeweiht werden, wie Hürdenlaufen, Kugelstoßen, Speer- und Diskuswerfen. Hoch-, Weit- und Dreisprung etc. <3anz besonderen Wert wird Herr Holler auf Verbesserung der Lauftechnik legen. Er hat zu diesem Zweck anschließend an das Hallentraining noch „Waldläufe" vorgesehen, die kolossal die Atem- und Lauftechnik fördern. Es ist also jedem Einzelnen Gelegenheit geboten, eine wirklich einwandfreie Technik zu erlernen, sowohl für den Anfänger, der noch gar keine Ahnung vom Sport hat, als auch für den Fortgeschrittenen, ja sogar für den Spezialisten, der bereits sein Betätigungsteld gefunden hat und sich nur ständig verbessern muss. Ich rufe Euch Alle auf, die Ihr Interesse daran habt im nächsten Jahr auf unserem neuen Sportplatz (der uns von der Stadt momentan ausgearbeitet wird) Leistungen zu erzielen, kommt zum Hallentrainig, dem wichtigsten Faktor für den Leichtathleten. (SieheTermine) Curt Goldschmidt. Ghanukkaball im Palmengarfen. In der letzten Nummer unserer Mitteilungen wurde schon durch Anonce auf den 19. Dezember hingewiesen, an dem wie alljährlich ein Bar Kochba-Ball stattfinden wird. Inzwischen sind die Verhandlungen mit dem Palmengarten zum Abschluss gekommen und es ist heute schon angebracht, auf die Grösse der Veranstaltung, auf die Fülle unseres Programmes, das dem äußeren Rahmen des Ortes in bester Weise Rechnung tragen wird, hinzuweisen. Wie stets werden die kleinen Mädels mit Volkstänze den Reigen eröffnen. Knaben und Zöglinge werden Proben ihres turnerischen Könnens ablegen, dann sollen die Damen zeigen, wie weit sie das moderne Turnen die rythmische Gymnastik inzwischen in sich aufgenommen haben. Entsprechend der Länge der zur Verfügung stehenden Zeit, werden sie noch am Gerät beweisen, dass der Mut bei aller „Ryihmik" nicht geschwunden ist. Flaggenschwingen der Herren und Vorführungen der Leichtathleten werden das turnerische Programm beschließen. Im Mittelpunkt des Abends steht die Aufführung von Sammy Gronemann's „Gerichtsscene" aus Tohuwabohu, deren Inscenzierung Zahnarzt Low in liebenswürdiger Weise übernommen * hat. Ferner wird unsere Turnschwester Rosei Berg- Konditorei Freimark o - Sandweg 17 - || Treffpunkt 0 der jüdischen Jugend. g mann-Rosenberg in altgewohnter Weise mit einem Kreis von Bar Kochbanerinnen auf der Bühne zu sehen sein und es darf auch schon verraten werden, dass uns Turnschwesfer Else Kahn mit Tänzen erfreuen wird. 6 Wochen angespanntester Arbeit haben wir vor uns. Ein jeder muss seine Kraft einsetzen, damit das Fest unseren vergangenen ebenbürtig ist. Besuchet die Abende, damit die Vorbereitungen getroffen werden können. Beachtet unsere ünserenten!