Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band IX. 1869
- Issue
- No. 50 März-April
- Date
- 1869-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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überschätzten Werkes**) näher eizugehenv Hier beabsichtige lob bloss> aaf eine; Stelle, wo von Ju^en Ini Norden ßo881and8 die Rede ist, aufmerksam zu machen. In der Beschreibtibg des Reiche# Büfear än der Wolga (im heutjgen Kasatf sdien)» nach der B|> wähnuiig der Städte Bidgaf xp)A Swmr, heisst es fterner: (?) TW לי מד אכר;0ן נחו אלרד&כ דאת נאנב ו«חד דאירד, ,.פנ*א דכמא *!קד? '4^;-$אנוא ה־ולוא■ ענהא אלי מאחל אלכחר;^ד יעאדוא :א^אליהא ואםלנ1ו» -מד יהודיא (p. 172) d. h; ״cBadar (ohne diakr. Funkte) an eitiem andern Flusse*) . an einem Ufer, hat mehr Wohnungen (?) als die oben*• erwähnte.4) Die Einwohner wanäerten einst aus Zum Uier des (Kaspischen?) Meeres, sind aber jetzt in die Stadt zurückgekehrt und wurden ifäslimen, nachdem sie Juden gewesen.4‘ Man könnte leicht verleitet׳ werden, in dieser unklarenNachrieht die Ohäzarischen Juden au finden> wenn Mökaddesi nicht ausdrücklich des Jiidepkönigs und der Judenrichter in Jtär der chazarischen Residenz., schon früher (ibid. ibid.) erwähnt hätte, December 1868. JL Harkcwy. Jüdisch-Deutsche Literatur. In der von K, Bartsch beransg.Yiertelj. Germania, Bd. XIY (Wien 1869) Heft I SL 127' berichtet L. Bossler über den Vortrag Creizenach’s am 3. Oct. 1868 in d$r Philologenvera, zu Würzburg, betreffend den jüdischen Minnesänge?? Süsskind vcn-Trithberg (Delitzsch, der zuerst, ־ im Litbl. If 145, ihn* in die jüd. Lit. eingeführt., ist nur im Art. .Jüdische Lik. in :Etsch. S, 434 Ä. 55 genannt, hibht in Ben Chänanja IH, 22, wo Brimberg, her Grätz YI, 277, u. in den. Illustr. Monatsheften, 1865, vgl,. 300־?. VIH, 65 N. 910). Der Bedner berührte .die Namen der Juden ־־״ *Rfeon^os“; ist falsch* in. Zunz’s •Namen S. 58 ist ,schön vor 30 Jahren K&lonymui? (סרב Dip); restituirt — «dass weit inehr «Juden, als man anzuüehmen pflegt, unsere!deutschen] Dichter lasen und sich mit den Anschauungen d£r mittelalterlichen Dichtung vertraut machten, wird noch durch weitere ]Forschungen in überraschender (?) Weise bezeugt werden; obwohl es au sich weniger auffallen sollte, wenn man bedenkt; wie die* jüd. Poesie in Spanien auch das weltliche Lied berührte, und wie Immanuel, der jüdische Makamendiehter, seinen Zeitgenossen Dante. zu würdigen verstand.“ Hieran schloss Dr. Hildebrand Bemerkungen über die jüd-deutsche schöne Literatur, ,namentlich überdas Samuel-Buch, Welches dem.XIV. Jahrhund^ angehöre, worüber Ausführliches veröffentlicht werden soll. .״Wie fjiid. vonDr. Lotze (in Leipzig) erfahren hat, giebt es eine ausgedehnte Literatur von 801chen, mit hebr; Lettern gedruckten deutschen Büchern, die eich aus dem Mittel*• alter bis in die neue.Zeit verfolgen lässt,, und alle diese Dichtungen sind von echt deutschem Geiste, von altettkumlichem Deatschthum durchdrungen und durchr weht.״ Der Kediier begründete; die Behauptung, dass die Juden im Mittelalter ״recht eigentlich .die Träger der deutschen Oultur nach Ostenj^eWesen, wohin sie aus Deutschland einge wandert.“ Arnold von Harf (Ende Xyl- Jahrh.) warnt in seiner Beiöebeschreibung nach Jerusalem seine Landsleute vor den dortigen Juden, ״weil die alle Deutsch könnten.“ Auch das, grade wegen seiner hebraf* scheu Sohriftzeiehen angefophtene Schlummerlied! trete dadurch in ein anderes Licht. [?• 8. Geiger’e j* Ztschr. Y, 141, . YI» 6 9; Jaffe hat auch picht allevpn mir ihm angegebenen Gründe für die Unechtheit mitzutheilen für nöthig gehalten; das Lied ist und bleibt eine instrnctive Erfindung Zappert’s.] *) Einige Beweise für diese. Behauptung lieferte ich unlängst in einem Briefe an Hrp- Akad. Kumk, der mir darauf schrieb, dass auch H. Aknd. ljorn meine Meinung theilt.. ' ״ : *) Die früher erwähnten Städte befinden sich an der Wolga (Dü). —״ Der. Sinn der folgenden. 3.W0rte ist mir nicht klar. . . *) Ob dies siph auf Suwar allein, oder auch auf Bulgar bezieht, ist uobestimmt