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Hebraeische Bibliographie · 1864-07-01 · No. 40 Juli-August · p. [Seite 85]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band VII. 1864
Issue
No. 40 Juli-August
Date
1864-07-01
Page
[Seite 85] (sequence 9)
Language
German
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81 626] , VOGUE (de) M. Inscriptions hebr. de Jerusalem. (Extr» de la Revue Archeol.) 8. Paris, Franck 1864. (10 S. u. Tafel) [621] WEIL, J. Die alten Propheten u. Schriftgelehrlen u. d. Leben Jesu für d. deutsche Volk von 0. Strauss. 8. Frankfurt a. M., Auffarth, 1864. (3 Sgr.) 622] ״] WEILL, ALEX., Les livres de Dieü. Moise et le Talmud. 8. Paris, Amyot 1864. (LIV, 354 S.) [623] — Moses u. d.. Talmud. Aus d. Franzos, unter Beifügung sämmtl. Noten v. W. Obbarias. 8. Berlin, Humburg 1864. (302 S., -§■ Tbl.) [624] WILMERSDORF, A. Mesilath Halaschon. Hehräische Sprachlehre für Israel. Volksschulen und die Mittelklassen der Gymnasien. 8. Emmendingen, (Baden), M< Auerbach 1860. (M. K.) [625] III» Allgemeine Literatur. OPPERT, GUSTAV. Der Presbyter Johannes in Sage und Geschichte. Ein Beitrag zur Völker- und Kirchenhist. und zur Heldendichtung des Mittelalters. 8. Berlinי Springer 1864. (IV, 208 S.) [626] [Der Vf., ein jüngerer Bruder des bekannten Gelehrten in Paris (ihr Onkel war der Geschichtsprof. Gans) hat sein Interesse dem Osten Asiens zugeWendet, den er selbst aufzusuchen im Begriffe steht, und er beginnt seine literarische Laufbahn mit einer nach verschiedenen Seiten hin interessanten Abhandlung. Wir müssen uns aber auf Hervorhebung der Beziehungen zu jüdischen Forschungen beschränken. Von dem Briefe des s. g. Preste Juan, welcher hier in einer alten lateinischen Recension und in einer von Anmerkungen begleiteten deutschen Uebersetzung roitgetheilt wird, existiren wenigstens zwei Eecensionen; von der gedruckten konnte der Vf. nur das letzte Stuck, benützen, welches ich ihm in dem unvollständ. Exemplare Zunz’s vorlegte; vergebens hatte ich im vor. Jahrg. S. 128 nach einem completten Exempl. gefragt, in Breslau hat Niemand daran gedacht das Saraval’sche Exempl. zu untersuchen, und dass die so seltene Sammlung sich in München befinde (wenigstens befand), erfuhr ich erst kürzlich aus dem alten Catalog; vielleicht bin ich noch in den Stand gesetzt, darüber Auskunft zu geben. Die abweichenden Fragmente eines Briefes an Kaiser ״Friedrich״ in Cod. De Rosst 166 liess der Vf. durch Vermittlung des Abbe Perreau in Parma facsimiliren, allein eine Krankheit des Zeichners verspätete die Einsendung bis das Buch fertig war, und wir wissen nicht, was nunmehr damit geschehen wird. Das Interesse, der Juden knüpfte sich wahrscheinlich an die Stellen über die zehn Stämme jenseits des Steinflusses (S. 87) und den Propheten (im Hebr. den König) Daniel (S. 40) 1). Neues Licht verbreitet der Vf. über den.Bericht Benjamin’s von Tudela betreffend.die כפאר אלתרך (vgL zur pseud. Lit. 42, 95), deren Fürst, Corchan, die historische Persönlichkeit der Sage. Zugleich wird das Datum 1164 für Benjamin’s Besuch in Jerusalem conjicirt (S. 18, vgl. HB. V, S. 30). — Die dem Vf. mitgetheilte Stelle aus Hedessi (S. 48) ist § 61 des Eschkol; ich mache noch auf zwei jüngere aufmerksam, deren Inhalt mit dem vorliegenden Thema Zusammenhänge Nissim b. Mose 5. Salomo*), der vielleicht zu Ende des XIII. Jahrh. schrieb, spricht davon, dass der König der Tataren (תתר) י) Ueber die Legende vom hängenden Sarg Daniel’s (S. 40) vgl. DM. Zeitschr. V, 379, HB. V, S. 122 N. 786. ג) Irrthümlich ״b. Sämüei״ Catal. p. 2063, vielleicht identisch mit dem Uebersetzer Nissim b. Salomo {Catal. p. 1119)? Das הנסים 'D nebst Comm. Ruth sab Scharr in Brody im J. 1856, nach brieflicher Mittheilung.

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