Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band III. 1860
- Issue
- No. 14 März-April
- Date
- 1860-03-01
- Page
- [Seite 37] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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- Malbim 1× ep/1002711
- Rashi 1× ep/1002670
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28 [888 (Lcwin A. 1.) Ganz gehorsamste Berichtigung, betreffend: der Bericht der Petitions-Commission des Abgeordneten-Hauses N. 165. Journal II N. 682 in Beziehung auf die hochdems. unt. d. 15. Febr. 1858 11. 8. März 1859 überreichten Petitionen, betreffend: Kirche und Staat. Als Manuscript gedruckt. 8. Druck v. Schmüdicke in Graez [1860]. (20 S.) [888] [Die Beleuchtung dieses, den Kammern überreichten Schriftchens liegt zunächst den 9 Männern ob, welche hier S. 3 als Autoritäten zur Begutachtung vorgeschlagen werden: Frankel, Stern u. s. w., nachdem der Yf. früher ein preussisches Consistorium vorgeschlagen, u. zw. dazu im Jahre 1858 : Meusel in Warschau, Hurwitz in Wien, Malbim, Hirsch, u. die Rabb. in Posen u. Königsberg, im Jahre 1859 aber: ״Rapperparth“ (sec), Horwitz, Hirsch u. Feilchenfeld in Düsseldorf. Es scheint nicht zu genügen, dass man den Verf. desavouire, hinter welchem noch eine Barthei steckt; vgl. HB. I. S. 32.] Mttlder; S. I. Lets ovcr de vertalingen der Heil. Schrift, en bijzonder van den Pentateucnus, door Israeliten, van den vroegsten tijd tot op dezen dag. 8. Amst. Joachimsthal 1859. (50 S.) [889] [Ein Sonderabzug der Einleitung zum hebr. holländ. Pentateuch (vgl. vorigen Jahrg.), enthaltend eine Uebersicht der jüd. Pentat.übersetzungen mit Proben aus seltnen Drucken, die wir mit wenigen Bemerkungen begleiten. Auch der Yf. (wie De los Rios 11. Kayserling) setzt (S. 15) die span. Uebers. unter der Zeit des Drucks, während schon de Castro den ältern Ursprung nach weist (vgl. auch HB. U S. 28). Über die Polygl. - Pentateuche vgl. auch Serapeum 1856 p. 50• Einiges wird aus unserem Catal. p.175 ff., zu berichtigen u. ergänzen sein, u• A. die dem Verf. gewiss bekannte Bibel-Paraphrase Amst. 1725-9 (מגישי מנחה) u• der interessante Umstand, dass das sog. Teutsch - Chumasch den ersten Anstoss durch einen getauften Juden (Mich. Adam) erhielt, nicht durch Elia Levita (S. 16).1) Der Name ״Teikin“ u. das J. 1751 (S. 16 A. 15) sind wohl Teikos (vgl. Bibi. Handb. n. 676) u. 1758 zu lesen? wenigstens habe ich 1758 חומש באר התורה aus d. Nachwort v. חן הלשון notirt. Unter dem Titel ״Sal. Jarchigiebt es keine hebr. HS. (S. 25. A. 23), und sollte der kundige Verf., der selbst Zunz’s Biographie Raschi’s übersetzt hat, nicht diesem, nunmehr berüchtigten Namensirrthum eine neue Unterläge geben.] Zur Würdigung u. Charakteristik d. v. Dr. Philippson a.ufgestellten Wahr- Spruches der israelitischen Religion. [Mit einigen Abändergn. abgedr. aus den Dibre Emeth.] 8. Breslau, Dülfer. (68 S•. 4 Sgr.) [890] י) Wieder ein Beispiel unvertilgbarer Irrthümer. Schon Gessner hat (A. 1548) ausdrücklich Mich. Adam als Uebersetzer genannt, und die Autorschaft Levita’s — bei Sabbatai zuerst?—schon des Letzteren Zeitgenosse Jekutiel Blitz, im Namen Mos. Raf. Aguilar’s bestritten. Hiermit zerfällt die zuversichtliche Argumentation Buber's (S. 31 A. 49) in sich, aber schon Wolf (IV, 193) hat die Veranlassung aus einem am Schluss befindlichen Citat aus חשבי hinlänglich erklärt. Allein die Sache geht weiter. Wunderbar (Litbl. 1849 S. 89) versetzt desshalb Levita 1544 nach Constanz, wo er den Pent. mit *jüdischen“ (! soll ״gothische“ bei Mulder S. 16 ,jodische“ heissen?) Lettern herausgab, u. Schott (Litbl. 1850 S. 270) sucht bei einem Prof, in Constanz nach Gründen, warum Levita nach der Vertreibung der Juden (vor 1533) dort ״als Typograph“ (!) sich aufhalten durfte. Levita gab 1544 in Venedig den Hiob in Versen (von Sarek Barfat, wie schon Dukes geahnt hat) heraus, und dass er bereits 1542 dahin gegangen (Wolf I p. 152), weissBub er selbst (S. 11, 31 Anm. 47) aus dem Epigr. des Meturgeman (dessen Jahrzahl 1541, wie manches Andere, schon bei Wunderb. S. 87, es erschien jedoch die Vorr. mit lat. Uebers. 1542, Catal. p. 939); dennoch soll Levita der Uebersetzer des Constanzer Pentat, sein \