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Hebraeische Bibliographie · 1860-01-01 · No. 13 Januar-Februar · p. [Seite 23]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band III. 1860
Issue
No. 13 Januar-Februar
Date
1860-01-01
Page
[Seite 23] (sequence 15)
Language
German
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14 dem Fleissigen die Form so anlockend als möglich gemacht, werden. Ist aber jeder gute Religionslehrer eo ipso ein Aesthetiker? Yerse wie IS.88 sind kaum vorlesbar, andere mitunter hart, namentlich durch zu weit getriebene Apostrophirung; die Um- Schreibung verläugnet mitunter die Kernhaftigkeit des Originals, in einem Lehrbuche darf aber Nichts die Sprach- und Geschmacksbildung beeinträchtigen. Zur ferneren Motivirung seines Buches wünschen wir, dass der Verf. im nächsten Hefte erörtere, warum überhaupt in hohem Klassen ein Lehrbuch nöthig ist, da man doch endlich auch in Oesterreich von der allerdings sehr bequemen, aber auch vielfach und hier insbesondere gefährlichen Sucht nach Lehrbüchern für Schüler (wo möglich noch unter Zwang uud Privilegium) zurückzukommen beginnt. Er möge angeben, was die Schüler, die aus seinem Buche im Gymnasium die Geschichte bis zum Auszuge aus Egypten lernen, bis dahin gethan haben. Er behandelt freilich seinen Stoff mit einer Subjectivität, die wir in derj Geschichte am wenigsten billigen können. Kein Lehrer hat das Recht, subjective Ansichten geradezu als Bibel vorzutragen; keiner die Aufgabe, die biblische Geschichte aus dem biblischen Gewand zu ziehen, denn die Bibel ist nicht ein blösses Rehgiönsbuch. In der jetzt so viel besprochenen wichtigen Frage über die Anwendung der Bibel wird bei Juden stets der Unterricht auf gewählte Stellen des hebr. Textes selbst mit kürzten mündlichen Ergänzungen das Beste bleiben, und in Oesterreich ist dies vielleicht noch ausführbar. In zweiter Linie steht aber eine, zur Lectüre und nicht zum Lernen bestimmte Jugendbibel, wodurch auch dem Ueberwuchern der Literatur vorgebeugt wird. Dieser Weg ist lange nicht so bequem und ohne katechetische Form ausführbar, als die Gegner vorgeben. Möchte der Verf., mit vielen seiner Collegen und Landesgenossen, lieber sein Talent dazu verwenden, Bücher in seiner Schule überflüssig zu machen, als dazu beitragen, dass den Schülern mit den vielen und in jeder Klasse wechselnden Büchern der Inhalt und die Religionschule — wo nicht gar der Lehrer — verleidet werden. — Exempla sunt odiosa.] Szold, Benj. דברי שלום ואמת ♦ Vortrag beim Antritt seines Rabbiner- נו• Predigeramtes an d. Oheb Scholen! (sic) Gemeinde, 24. Sept. 1859. 8. Baltimore, gedr. bei C. W. Schneiderath 1859. (16 S.) [847] [Vgl. Sinai 1859 December.] Watermann, J. Salomo of Lessen der Wijsheid, ten dienste der Israel. Jeugd־; bevattende eene Verzameling van de meest noodzalike Voorschriften ter bevordering van Godsdienst etc. 8. Amst.r Mesquita 1859 (I fl.) [vgl. WeeJcbl. N. 23 S. 4.] [848] [Ueber Desselben Wörterb. s. unter Joumallese N. 855.] Weil, L. (Ben Bern). Les matinees du Samedi. Livre d’education etc. Avec une introd. par M. S. Cahen. 3. ed. 12. Paris, Bureau des Arch. Isr. 1859 (XiV u. 418S., % thlr.) [849] Wiesner* J. Scholien zum babyl. Talmud 1. Heft. Berachot. 8. Wien, Knöpfelmacher in Coram. 1859 (k thlr.) [850] Willstädter, L. Rede, Personalien u. Gebete, am Grabe des Dr. Is. Hoch- Städter. 14. Febr. 1858. 8. Karlsr. 1858. [851] [A. Z. d. J. 1859 S. 458.] — Rede gehalten nach d. Beerdig, des s. Ahron Schott von Randegg 17. Jan• 1859, nebst Personalien des Verewigten, verf. v. dessen Sohne L. Schott. 8. Karlsr. 1859. [852]

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