Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band II. 1859
- Issue
- No. 7 Januar-Februar
- Date
- 1859-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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8 417ן aus dieser Ausg. (nicht am den HS.; wie es nach ■dem zweideutigen Titel scheint) n. d. T. דוף טובים London 1852 abgedruckt worden, gegen die ursprüngliche Uebereinkunft, nach welcher derselbe hebr. Text auch der engl. Ausgabe beigefugt werden sollte (s. .Catal p. 1375). Ich ,hatte damals über die Aechtheit nichts entscheiden wollen; später fand ich dieses ä. g. Testament schon als snonymes 0' המוסר in Krakau 1586 gedruckt, u. Dukes (Litbl. X, 519) eine anonyme HS. im BritMutJ der Um-־ stand, dass daa8chriftchen in d. Bodl. HS. als Ergänzung zu der, unächten od. stark interpolirten Epistel des Maim. angegeben ,wird, bewog mich, ersteres jedenfalls unter den spurtis aufzufükren (Catal p. 1934; vgl. p. 1899; Catal. der Leydner HSS. S. 202; ,Luzzatto im המגיד N. 4 S. 14 u. da«. N. 9 S. 34), Natürlich verlangen wir von den Konigsberger Nachdruckern nicht Kenntniss der Literatur, oder gar einen Gebrauch derselben zum Schaden ihrer eigenen Fabricaie; aber wenn die Frechheit solcher Nachdruckcr so Weit geht, in einer Vorbemerkung den Fluch der h.Schr. denjenigen tnzudrohen, die ihnen ins Gehege kommen dürften/ so ist es Pflicht der ()Öffentlichkeit, diese Freibeuter in ihre. Schranken zurückzuweisen,, und auch den Rabbiner des Ortest der manche Schriften derselben mit seinen Approbationen zu beschützen sucht, auf die Gesetze Israels, des Staates und der Vernunft aufmerksam zu machen, die es gebieten, solchen Leuten keinerlei Vorschub zu leisten.1) Zwar hat bereits ein andrer Rabb. u. Red. (8.40 המגיד) auch dies unserem Sündenregister angefngt, dass wir (oben S. 56 N. 132) den Rabbiner mit hineingezogen. Aber wenn die, in der That bereits dem nätur-' liehen Ende entgegengehende Sitte der Gutachten nicht, zuletzt znm Hohn der Begutachter-unddes Rabbinerthums überhaupt ausfallen soll, so darf man doch mindestens die Kenntniss der Literatur, denen zumuthen, die*sich zum Schutz des Eigenthums als Wortführer hinstellen, und der Konigsberger Rabbiner ist noch dazu selbst Schriftsteller. Wäre es uns nicht um die Sache zu thun, so konnten wir einige Anekdoten von הסכמות zum Besten geben, über die sich nur — Judenfeinde freuen können. Gelegentlich bemerken wir noch, dass unser Abr. Jagel (15751618־) nicht mit dem getauften Censor Camillo Jaghel identisch ist.] % ד 0' מיטד• א&לי& עם א?[£ למיםה! אשר יצא ממקור..אסרום זלמן מרגליות .בלהבין, ולהורות ןזטקרה אשר יקרה, מראשית ימי הביקור, עד אחרית צום כיפור. הובא לבהד עי. . צבי הירש שסערליגג t .לעמברג] תריח. .8 גדול] Matte Efraim [״Efroiem“ auf Titelrücken], Ritualbestmmmngen für die Büsstage (nach den entsprechenden Capp. des Josef Karo geordnet) mit Quellennachweis und Erörterung, betitelt: Elef le-Matte, v. Efraim (Salman) Margaliot. Her. y. Zebi H. Sperling. 8. Lemberg, Druck v. Mich. F. Poremba. 1858. (76 u. 6 unpag. Bl. Index.) [417] [Dass das Werk schon Zolkiew 1835 erschienen sei, hat dem Herausg. nicht anzugeben beliebt.] 0, מסלת ישלים ״ חברו מו״ה משה חיים לוצא;טוןוצוק״ל .והוגה * ..מדפוס לייפצג• עס הגהות ־*״ ספרדים לעמבערג* וזרי״ח• 8. Mesillat Jescharm. Ethisches y. Mose Chajjim Luzzatto, nach d. Ausg. Leipzig mit HS.lichen Noten einer spanischen ,Hand. 8yo. Lembergי Dr. y. D. H. ־ Schreriz*l, 1858. (58 Bi.) [418] [Die Konigsberger Ausg. ist vorzuziehen. (Köbäk.) ־— Die alte Kon. ist datirt: 'צי ישרים (דרכי) ה 8011 ,לסיג auch das כ in דרכי gross, also das J. 1850 sein? über die schlechte Ausg. Leipz. 1844 Siehe Litbl. V, 691. Sollte etwa hier schon die nachfolgende benutzt sein? 51.], 1) Gelegentlich geben wir hier einen Nachtrag unsres geehrten Mitarbeiters des Hrn. t. B—a, dessen Eifer für literarisches Eigenthum durchaus kein persönlicher ist. u. sein kann. Derselbe schrieb uns: ״Soeben fällt mir zufälligerweise die Konigsberger Ausgabe der Responsorien des E. Jukob aus Gorbeil, oder Marvege, genannt שו״ת מן השמים, in die Hand. Ich verabsäumte nicht das in Ihrer MB. N. 4 S. 80 über die ebendas, erschienene 2te Ausgabe Gesagte nachzuschlagen ,^nd gelange nun-, mehr durch einige Vergleichung zu der Ansicht, dass Sie die Konigsberger Herausgeber viel zu milde beurtheilt haben. Ich glaube überzeugt zu sein, dass diese Ausgaben wörtlich aus der Ed. Pr. (Liv. 1818, שלים רב wonach oben a. a. O. u. Cat. •Mich. 4047 zu berichtigen) abgedrückt sind, und das ganze marktschreierische TB. nur verfasst ist,.um den armen Glaubensgenossen in dem bücherarmen Polenlande Sand in die Augen zu streuen, ein Verfahren, das Sie, Herr Red;, der Sie versprochen (Programm 8. 3) ein wachsames. Auge über die literarische Ehrlichkeit zu halten,, ernstlich zu rügen, bei passender Gelegenheit wohl* sich veranlasst fühlen dürften. Und nicht allein der Text (mit einer Auslassung in RGA. 50 aus wolxlweislichen Gründen, u. der Umänderung der N. 49, die ausgefallen, in 62) auch das von dem Livorner Herausgeber, R. Jehuda Serachia b: Möses Äsulai aus Jerusalem, verfasste Vorwort ist wörtlich hier abgedruckt, mit einem geringfügigen Zusätze. Das hier vorkommende (^"ועיין בשלטי הגבירים (נראה שצ״ל שם הגדולים המ scheint mir auch nur eine Confusion zu sein, da in dem Originale: steht : בשהג, und dies, (wie vorher) nur auf Asulai’s Worterb. sich bezieht,?