Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band I. 1858
- Issue
- No. 1 Januar-Februar
- Date
- 1858-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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5 b. Jechiels berühmtem Wörterbuch Tön Jesaia Berlin (Pik) enthaltend, durch einen zweiten Theil, bereichert mit Anmerkungen Yon 'Rapöport und Simon Hurwitz ans Sagam (auf Unkosten von Rosenkranz) vervollständigt. 'In Wilna Erscheinen n. A. Erläuterungen zu einigen h. Schriften tön Ä. D. Lehensohn, ein Werk Kur! la - Sähäb (כ!לל ^ד«ב) ^her Stellet der Saimhlung En Jakob (von JakobChabib) und eine zweite Ausgabe des geschichtlichen Werkes Bet Jehttda ביה) von J. B. Lowimohn (oder Lewinsohnt). — * YönrJ; Anerbach’s Kleiner Schul- und Hausbibel (deren 1. Abth. ״Lesestücke״ 1S53 ־ erschien ) ist die 2. Abth. ״Geschichte und Erbauliche Lesesfücke u, zur Yer- Sendung bereit; ׳—״ E. J. Blücher* ( Bearbeiter einer ch'ald. Grammatik in hebr. Spräche) *ladet־־ zur Subscriptien ein anf eine ״systematischhebräische״ Grammatik mit Rückeicht äuf den neuesten Lehrplan für‘israelitische Schulen 1m österreichischen Kaiserstaäte. Yon Bnnsen’s Bibel werk in 8 Bändenist die 1. Hälfte des l.Bändes fertig! Yon Hi Fassei (Rabb.in Gr. Canischa) wird wieder ein Werk auf Unkosten der k. Akademie der Wissenschaften zu Wien gedruckt/ nämlich: "!עשלח ttölÖtt• Das mbsaisch-rabbinische (jerichtsverfahreh in civilrechtlichen Sachen“. Oh in diesem Werke endlich der historische Standpunkt zu seinem Rechte kommen Wird,;der in den bisherigen Abhändlungen Eränkers und Eassel’s. über ״Tälmudische“ Sitten- und 'Rechtslehre nur zu sehr Termisst wird? (Tergl; Geiger, Zeitschr. VI, 112 ); — Yon GeeeniasV längst im, Buchhandel fehlender 'Geschichte? der hebr.* Sprache bereitet Steinschneider eine neue vermehrte Ausgabe vor. Als selbstständiger Anhang zu diesem Werke (in beiden Ausgaben) erscheint ein ״Bibliographisches Handbuch über die theoretische und practische Literatur Jfär hebr. Sprachkunde״, enthaltend die . von Juden" oder Christen 1 bis 1850 gedruckten grammatischen oder lexicalischen Arbeiten, Chrestomathien, Schriften überMetrik, Stylistik, Masora u. Geschichte der hebr. Sprache.: Ueber ,die Jahre 18507־ soll eine kurze Aufzählung angehängt werden , wenn es dein Verf. gelingt', die Literatur ziemlich vollständig zu sammeln, uud wird er den Verfassern solcher Schriften Dank wissen, wenn sie ihm ,d)e ,T^tel^lätte/ oder deren״ genaue Abschrift ( jedoch mit, Hinzufügung des Preises) emsenden, ״oder■״ ihn auf ' Eine "andere~ zuverlässige Quelle' darüber leiten. Dem von ErRläl^er bearbeiteten Registerband mit den Additionen und Emend. zu Gescniiis’ Thesaurus dürfen wir: (nach einer Mittheilung des; Hm. Bearbeiters) taglieh entgegeaseheh. Nachdem nun. erst kürzlich die 5. Ausg. des: Handwörterbuchs .durch Dietrich erschienen ist, und Rüdigers Bearbeitung der kleinen Grammatik fortwährend nen äüfgelegt wird, dürfte den Hebraisten bald die Erwerbung der Hauptwerke. Tön Gi leicht gemacht sein. Gelegentlich machen wir auf den Artikel ״Gesenius5 in dem kürzlich erschienenen Bände der Allg. Encykl. aufmerksam. —!.Hamburger, veröffentlicht einen *Aufruf״, worin ״zur Pränumeration der (sic) Fortsetzung des Werkes Geist der Haggädä, das jetzt unter seinem Haupttitel »אר&גררחנ חגלד RealWÜrterbüch der Haggäda, des Talmud und Midrasch 'erscheint, aufgefördert wird״! nachdem der erste Band durch ״das heilbringende Institut der jüd. Literaturgesellschaft״ (sic) veröffentlicht worden. Die Leiter desselben haben diesen zwar ״als einen Versuch angenommen״; jedoch mit der Versicherung, dass Sie1 ״selbverständlich nicht anstehen, die Fortsetzung von Zeit zu Zeit zu bringen.״ Vielleicht erklärt sich die, wie es scheint, geänderte Ansicht daraus, dass das Buch von einem jetzigen Arbeiter für jenes Institut als ein ״geistloses, compilatorischzusammengetragenes Machwerk״ ü. s. w. bezeichnet worden ist. (Jeschurun, Lemb., 1857 8. 43). — F. G. Uoncamp (Seminardirector in Büren) beabsichtigt unter Mitwirkung eines israel. Lehrers und Kantors eine Gesanglehre für Elementarschulen, insbesondere israelitische, und. ladet (imlsr. Yolksbl. S. 29) zur Subscriptiön ein (das!