Bericht des Pflegamtes des Almosenkastens der israelitischen Gemeinde über dessen Wirksamkeit im Jahre ...
- Journal
- Bericht des Pflegamtes des Almosenkastens der israelitischen Gemeinde über dessen Wirksamkeit im Jahre ...
- Volume
- 1904 (über das Jahr 1903)
- Date
- 1904-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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Telephon Mr. 6704. Aerichi des Wffegamtes Akmosenkastens der israelitischen Gemeinde dessen Wirksamkeit im Jafire 1908. ■ O Offiopo i t Wir beehren uns hiermit, Rechenschaft abzulegen über unsere Tätigkeit im abgelausenen Jahre und eine Ans stellung der Einnahmen und Ausgaben vorauszuschicken. Die Einnahmen betrugen: Spenden zur Verteilung.Mk. 54,731.43 Jahresbeiträge. Zuschuß aus dem Zinsenerträgnis 13,847.2« 15,680.04 welchen nachstehend verzeichnete Ausgaben gegenüberstehen: Quartalspenden Monatliche und sofortige Spenden Verwaltungsspesen an 644 Familien und alleinstehende Bedürftige Mk. Mk. 84,258.75 11,763.- 67,828.13 4,667.62 Mk. 84,258.75 Ferner wurde, wie früher, für Rechnung der Mayer S. Hecht'schen Stiftungsadministration die Gesamtsumme von Mk. 1175 — durch unsere Pfleger verteilt. Aus dem von Herrn Georg Speyer gegründeten Extrareservefond gelangten in dem Berichtsjahr Mk. 5000 zur Verteilung und verblieb Ende 1903 ein Saldo von Mk. 500 —. Inzwischen hat die Witwe des Stifters diesem Fond, wie es alljährlich geschah, in hochherziger Weise eine weitere Zuwendung von Mk. 5000 gemacht, wofür wir auch an dieser Slelle unseren herzlichsten Dank aussprechen. Durch die Testamentsvollstrecker des im vorigen Jahre dahier verstorbenen Herrn Jacques Snatich ist uns die vorläufige Mitteilung zugegangen, daß dieser ein Legat von Mk. 15000 für unseren Kapitalstock bestimmt hat. Wie seither waren wir im verflossenen Jahre bestrebt, den an uns herantretenden berechtigten Anforderungen tunlichst nachzukommen, doch waren wir leider gezwungen, mit der Bewilligung sowohl von Quartalspenden als auch von monatlichen und sofortigen Spenden äußerst zurückhaltend zu sein, da die uns gemachten Zuwendungen weiteren Rückgang aufweisen. Unsere Mitgliederzahl ist bedauerlicherweise seit einer Reihe von Jahren durch Tod oder Wegzug zurückgegangen, auch im Berichtsjahr wiederum gesunken, obwohl wir es an Bemühungen zur Gewinnung neuer Mitglieder nicht haben fehlen lassen. Wir können es nicht oft genug betonen, wie notwendig es vor allem ist, eine Erhöhung des Grundstocks unserer Einnahmen, den die Jahresbeiträge bilden, herbeizuführen und wir fordern daher unsere Glaubensgenossen, welche noch nicht zu unseren Mitgliedern zählen, dringend zum Beitritt auf. Gleichzeitig erlauben wir uns, an unsere begüterten Mitglieder die Bitte zu richten, uns durch Bewilligung einer Erhöhung ihrer seitherigen Beiträge unser segensreiches Werk ohne Einschränkung durchführen zu helfen. 1 \ I i i j i \ i i j * 1 4 . 3 4 (■