Bericht des Pflegamtes des Almosenkastens der israelitischen Gemeinde über dessen Wirksamkeit im Jahre ...
- Journal
- Bericht des Pflegamtes des Almosenkastens der israelitischen Gemeinde über dessen Wirksamkeit im Jahre ...
- Volume
- 1892 (über das Jahr 1891)
- Date
- 1892-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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Bericht des Pfiegamtes des Almosrnkastens der israrlilischtn Gemeinde über dessen Wirksamkeit im Jahre 1891. Wir beehren uns hiermit, Rechenschaft abzulegen über unsere Thätigkeit im abgelanfeneu Jahre und eine übersichtliche Aufstellung der Eingänge und Ausgaben vorausznschicken. Wir erhielten im Jahre 1891 gegen 1890 an Spenden zur Bertheilnng.3)i. 33,000.05 Ü)i. 30,780.88 ,, Einkünften aus Legaten und Geschenken . . . „ 4,253.07 ,, 4,229.07 ,, Beiträgen der Mitglieder. . ,, 14,390.42 „ 11,057.50 „ Zuschuß ans dem Zinsenertragniß .... ,, 0,350.51 „ 11,113.37 dazu an Spenden in Händen der Pfleger am Anfang des Jahres. 5,845.02 ,, 4,287.51 M. 04,511.07 M. 02,008.39 Dagegen zahlten wir: Qnartalspenden . . M. 19,317.—• M. 21,993.— monatliche und sofortige Spenden.„ 45,194.07 „ 40,075.39 M. 04,511.07 M. 02,008.39 a» 352 Familien und einzelne Bedürftige. Ferner wurden die am 10. Januar 1891 von Herrn Georg Speyer uns zugewiesenen und schon im vorjährigen Berichte erwähnten M. 5000.—, sowie M. 3380. — aus dem von diesem Wohlthäter gestifteten Extra-Reservefonds in besonderer Bertheilnng einer großen Anzahl von Armen zugewendet, so daß dieser Fonds jetzt noch M. 2000.— beträgt. Für Rechnung der Mayer S. Hecht'schen St if tung s ad m in i str at i o » vertheilten unsere Pfleger wie früher und gemäß § 13 unserer Statuten am 6. Februar M. 400.— an 45 Arme „21. Jnli „ 310. „ 42 „ „ 9. Rovemb. „ 220.— „ 31 „ Es ist ans vorstehendem Berichte ersichtlich, daß im vergangenen Jahre die Leistungen unserer wohlthätigen Stiftung besonders hervorragende waren und unsere Ausgabe» einen bedeutend höheren Betrag erreichten tvie bisher. Nur indem wir den Extra-Reservefonds zum größten Theil verwendeten, ist es uns möglich geworden, den dringendsten Bedürfnissen, welche an uns herangetreten sind, Genüge zu leisten. Die Höhe der Qnartalspenden hat sich auch in diesem Jahre etwas verringert, weil wir nur in unabweisbaren Fällen regelmäßige Beihülfe gewährten; dagegen hat sich der Betrag der monatlichen und sofortigen Spenden bedeutend erhöht, eine Folge der unter unseren Glaubensgenossen, durch die Zeitverhältnisse veranlaßt, sich leider immer mehr ausbreitenden Roth.