Bericht des Pflegamtes des Almosenkastens der israelitischen Gemeinde über dessen Wirksamkeit im Jahre ...
- Journal
- Bericht des Pflegamtes des Almosenkastens der israelitischen Gemeinde über dessen Wirksamkeit im Jahre ...
- Volume
- 1877 (über das Jahr 1876) als Beilage
- Date
- 1877-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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uuiiu&u muu xiuuiuiuiui liiiwmfoumiuiuii x,x. utt, Bericht des Pflegamtes des Almosrnkastens der israelitischen Gemeinde über deflen Wirksamkeit im Jahre 1876. -•«fis©»»' Aas Pflegamt des israelitischen Almosenkastens hat sich bei der steten Abnahme der ihm zur Vertheilung zukommenden Spenden dieses Jahr gcnöthigt gesehen, die Ausgaben einigermaßen zu beschränken. Periodische Unterstützungen konnten daher nur denjenigen verschämten Arnim und hülfsbedürftigen Personen geleistet werden, welche schon in früheren Jahren mit regelmäßigen Spenden versehen wurden. Die Ausgaben für 177 periodisch und 109 mit unregelmäßigen Spenden unterstützten Familien betrugen.* . . . Mk. 35,934. 29 Eingenommen wurde: An Gaben zur Vertheilung A.Mk. 19,827. 05 Aus Schenkungen und Legaten.. „ 2,501. 28 Aus Beitrügen der Mitglieder.. 7,592. 18 Aus den Zinsen des Kapitals.„ 6,013. 78 Mk. 35,934. 29 Das Pflegamt hat sich veranlaßt gesehen, die Statuten des Almosenkastens zu revidiren und zu verbessern; ein Abdruck der neuen Statuten wurde bei Gelegenheit der Einkassirung der Beiträge den Mitgliedern zugestellt. Wir heben besonders die neue Anordnung (§ 18) hervor, zufolge welcher am Schluffe des Jahres aus event. verbleibenden Ueberschüssen eine Reserve zu bilden ist, mit deren Hülfe, bei Unzulänglichkeit des angreifbaren Fonds, die bisherigen Unterstützungsquoten ergänzt werden können und die Leistungsfähigkeit des Almosenkastens, gegenüber der beständigen Zunahme der Ansprüche an denselben, wirksamer als bisher gesichert werden 'soll. Der Ertrag der Sammelbüchsen wurde diesnial (Z 3) dem angreifbaren und nicht mehr dem unangreifbaren Fonds zugewiesen. Dieser Einnahmequelle, namentlich aber den reichlichen Spenden aus Veranlassung der Trauerfälle in den geehrten Familien der Herren Speyer und Sulz bach ist es beizumessen,