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Illustrirter jüdischer Familienkalender · 1907-01-01 · 5668 = 1907/08 · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Illustrirter jüdischer Familienkalender
Volume
5668 = 1907/08
Date
1907-01-01
Page
[Seite] (sequence 178)
Language
German
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Wie erhalt man sidi Arbeits- und Lebenslust. Ein Segen ist es, daß die Natur so reich ansgestattet ist an allerlei Hilfsmitteln zur Wiederherstellung unseres häufig durch eigene Schuld oder doch die Schuld der Generation infolge ihrer Lebensweise in Unordnung und Unfähigkeit geratenen Organismus. Dahin gehören vor allen Dingen die Verdauungsstörungen. Sind sie an sich schon recht lästig, so werden sie doch lange nicht für so bedenklich gehalten, als sie es in der Tat sind. Man vergißt, daß die Verdaunngsorgane die Basis des gesamten körperlichen Dgseins bilden. Wenn den Gliedern nicht mehr die zu ihrem Aufbau und Ersatz nötigen Nährstoffe zugeführt werden, so geraten sie alle in Verfall, vielleicht unmerklich, aber ganz sicher. Daher ist es notwendig, auch die geringen Anzeichen, daß der Magen nicht in Ordnung ist, zu beachten. Man wird dann zunächst mit gutem Quellwasser und kräftiger körperlicher Bewegung wohl meist das Gleichgewicht wiederherftellen können. Es kommen aber, sei es infolge der sitzenden Lebensweise, sei es infolge von vorhergegangenen Krankheiten, sei es aus sonst einem Grunde, Verdauungsstörungen vor, bei denen es so schnell nicht abgemacht ist. Da zeigen sich denn allerlei Begleiterscheinungen, wie Verstopfung, Hämorrhoiden, Leber- und Gallenleiden, Blutandrang nach dem Kopfe, gichtische Beschwerden und als deren Folgen trübe Gemütsstimmung, dies besonders mit zunehmenden Alter, wo die Organe nicht mehr fähig genug sind, kräftig zu reagieren und sich selbst zu helfen. In solchen Fällen muß kräftiger eingegriffen werden. Der Darmkanal ist gleichmäßig offen zu halten, damit alle beschwerenden Substanzen auf natürlichem Wege abgehen. Man versucht es meist mit den reklamehaft angepriesenen Medikamenten und Mineralwässern, welche abführend wirken; nur wenige davon bieten aber Veranlassung, altbewährte Mittel zu übergehen. Unter den letzteren gebührt vor allem dem natürlichen Friedrichshaller Bitterwasser, das einer im Herzogtum Sachsen-Meiningen entspringenden Quelle seit vielen Jahrzehnten entnommen wird, der erste Rang. Schon Justus von Liebig bezeichnete das Friedrichshaller als „einen Schatz der Natur von hohem Werte", und viele Koryphäen des ärztlichen Standes, wie Virchow, Nußbaum, Frerichs usw. rühmen es als „milderöffnendes, kräftig auslöseudes Heilmittel, das noch so lange Zeit ohne Schaden getrunken werden kann". Ein Versuch wird die hervorragende Heilkraft dieses natürlichen Brunnens am besten beweisen. Das Friedrichshaller ist in allen Apotheken, Drogen- und Mineralwasserhandlungen käuflich Man lasse sich aber nicht andere Wasser und Medikamente als Ersatz dafür aufdrängen. Nach Orten Deutschlands, wo sich keine Niederlage befindet, verschickt die Brunnendirektion Friedrichshall, Sachsen-Meiningen, gegen Voreinsendung des Betrages oder Nachnahme: Postpaket ä, 4 Flaschen für M. 2.40 franko und einschließlich Verpackung. r riedrichshaller Deutschlands Bitterwasser , sicher, prompt. Bei Trägheit der Verdauung — Hämorrhoiden Gicht-Leberleidev-Fettleibigkeit-ZurBlutreinigung j

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