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Illustrirter jüdischer Familienkalender · 1907-01-01 · 5668 = 1907/08 · p. Seite 72

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Journal
Illustrirter jüdischer Familienkalender
Volume
5668 = 1907/08
Date
1907-01-01
Page
Seite 72 (sequence 81)
Language
German
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IRI
…/10622931-10623253--278-10623010
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der jüdischen Gemeinde Nachweisen, 5. die Wahl eines bestimmten Berufs durch Lehrkontrakt usw. dartun. Unterstützung — höchstens auf 5 Jahre — nicht über 300 M. jährlich. Damit verbunden 4 Stiftungen für die Benefiziaten mit zusammen 23 000 M. Kapital. — Lissaer Hilfsverein zu Berlin. Vors.: Justizrat Louis Cohn, N. 54, Brunnenstr. 25. Zweck: Unterstützung würdiger und hilfsbedürftiger Personen, welche entweder selbst oder deren Vater oder Mutter, Großvater oder Großmutter der Stadtgemeinde Lissa (Provinz Posen) mindestens zwei Jahre angehören oder angehört haben und sich dauernd in Berlin aufhalten, sowie der Witwen und Waisen derselben. Laufende Unterstützungen bis zu 400 M. jährlich, einmalige bis zu 150 M. Darlehen gegen Sicherheit bis zu 600 M. Darlehen ohne Sicherheit zum Studium, zur Erlernung eines Handwerks u. dergl., und zwar bis zur Erreichung des betr. Zwecks jährlich höchstens 200 M. In dringenden Fällen kann der Vorsitzende nach erfolgter Recherche Unterstützungen von 30—50 M. bewilligen. — Verein der Meseritzer. Vors.: Adolf Segall, Pflegevater Julius Wilde, Schatzmeister Moritz Segall. Verm. 13 612 M. und auf 25 Jahre Stift, von 200 Mark jährlich. Gegründet 1870. Zweck: Würdigen und hilfsbedürftigen Personen, welche aus Meseritz stammen, Unterstützung zu gewähren, und zwar in erster Linie Mitgliedern u. deren Hinterbliebenen. — Ostpreußischer Unterstützungsverein in Berlin.Vors.: I. Weinberg, S. 42, Wassertorstr. 50. Zweck: Außer Unterstützung hilfsbedürftig gewordener Mitglieder des Vereins Unterstützung von Nichtmitgliedern, welche in Ostpreußen 5 Jahre ihren eigenen Hausstand geführt haben. — Ostrowoer Hilfsverein zu Berlin (gegründet November 1903). Vors.: Jacques Apt, SW. 48, Wilhelmstr. 31. Zweck: Bedürftige, die entweder selbst oder deren Eltern aus Ostrowo (Reg.-Bez. Posen) oder Umgegend stammen und in Berlin ihren Wohnsitz haben, zu unterstützen, 1. zur Abhilfe materieller Not, insbesondere in Fällen der Armut und Krankheit, 2. zum Unterricht und zur Erziehung, 3. zur Begründung des Fortkommens; in der Regel durch Gewährung von Geldmitteln, aber auch von Darlehen bis zu 800 M., zinsfrei oder verzinsbar gegen Schuldschein. — Verein der Posener in Berlin. Vors.: Juftizrat B. Breslauer, C. 2, Kaiser Wilhelmstr. 3. Zweck: Würdigen der Hilfe bedürftigen Personen, welche aus der Provinz Posen stammen und in Berlin dauernd ansässig sind, Unterstützung zu gewähren. Die Höhe der Unterstützung belief sich im Jahre 1603 im einzelnen auf 5—180 M., im ganzen auf 2460 M. Vermögen des Vereins 1904: 38 700 M. — Hilfsverein für Rawitscher in Berlin. Vorsitzender: Leopold Badt, Charlottenburg, Carmerstr. 2. Zweck: Unterstützung von Personen, die entweder selbst oder deren Eltern der Stadtgemeinde zu Rawitsch angehören oder angehört haben und sich in Berlin aufhalten, a) Regelmäßige Unterstützungen bis zur Höhe von 150 M. jährlich, b) Einmalige in Höhe von 6—20 M. c) Darlehen (Maximalfatz: 300 M.). 2 Stiftungen (Kapital 3000 und 2000 M.) für die Zwecke des Vereins. Anträge schriftlich an den Vorstand. 1903: Laufende Unterstützungen 1600 M., einmalige 898 M., Darlehen 450 M. — Verein der Schlesier zu Berlin. Vors.: Rechtsanwalt Leo Hamburger, W. 67, Potsdamerstr. 89. Vor s. der Petitionskommission: Julius Cohn, W. 62, Landgrafenstr. 9. Zweck: Unterstützung von hilfsbedürftigen Mitgliedern und deren Hinterbliebenen, Unterstützung von in Berlin lebenden Schlesiern, welche nicht Mitglieder des Vereins sind. Verschiedene Stiftungen zu Vereinszwecken. 1903: gezahlte Unterstützungen an Nichtmitglieder: 1400 M. — Schweriner Hilfsverein zu Berlin. Vors.: Michaelis Cohn, W. 30, Maaßenstr. 2. Zweck: Unterstützung würdiger bedürftiger Personen, welche entweder selbst oder deren Aszendenten ersten oder zweiten Grades der Stadtgemeinde Schwerin a. Warthe angehören oder angehört haben, a) in Fällen der Armut, der Krankheit, des Alters, b) zur Erziehung, zum Unterricht, zur Begründung des Fortkommens. Einmalige und laufende Unterstützungen (bis zu 300 M.), Darlehen (bis zu 600 M.). 1903: Unterstützungen 4533 M. Unter Verwaltung des Vereins drei Stiftungen. Vereinsvermögen 83 000 Mark. Mitgl. 220. — Österr.-Nngar. Hilfsverein zu Berlin. Friedrichstr. 250. Unterstützung hilfsbedürftiger Österreicher und Ungarn. 5vnstige Vereine und Institutionen Jüdische Lesehalle u«d Bibliothek. Oranienburgerstraße 26. , Vorstand: Di. Max Ginsberg, Benas Levy, Dr. Theodor Zlocisti, Prof. Dr. Moritz Schäfer, Carl Schwarz, Di. Erich Alexander, Heinrich Frankel, Di. Hirsch Hildesheimer, Dr. Gustav Karpeles, Prof. Di. M. Philippson, Oberlehrer Di. Felix Rosenberg, Karl Schrst,

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